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Spiegeln tut gut; doch der Kunde sehnt sich im Korsett kollektiver Konventionen mehr wie nie nach realer Empathie!

Spieglein, Spieglein an der Wand….

NEIN! Die Frage ist nicht nach der/dem Schönsten im ganzen Land.

Auch nicht das eigene Spiegelbild, steht hier im Fokus des Geschehens!

Doch wer kann es erraten? Wer hat des Rätsels Lösung ohne dafür alle drei Zaubernüsse von Aschenbrödel in die Waagschale – verzeihen Sie, natürlich vor den Spiegel werfen zu müssen?

Richtig!  – Es ist das Spiegelbild des Kunden/ der Kundin das wir suchen und das aktuell unklarer denn je erscheint.

Click&Collect wurde zu Meet&Collect, Call&Collect, Serve&Collect und dann seit Kurzem wieder auf Anfang zurück zu Click&Collect!

Doch dabei fährt der Kunde/ die Kundin nicht über Los, wie beim guten alten Gesellschaftsspiel Monopoly und streicht einen tollen Extragewinn ein.

Nein – viel mehr verliert auch der beste Fashionjäger im Jungle der kollektiv geltenden „social-distance“ Regeln den Überblick!

 

Don´t be a mirrow – be a door!

Doch ist es nur der Überblick über die Verfügbarkeit aktueller Trends der verloren geht?

Birgt dieser dichte Gesetzesjungle mit so manch tiefhängender Liane eine viel größere und ernst zu nehmende zwischenmenschliche/emotionale Gefahr?

Ist es nicht denkbar den stationären Kunden/ Kundin in diesem aktuellen Dickicht an die Konkurrenz der digitalen „Safari-Player“ zu verlieren?!

Ja! Gerade weil der Kunde/ die Kundin seit geraumer Zeit nur die digitalen smarten tools wie tablets, smartphones, laptops und Co zur Konsumbefriedigung nutzt, ist die Gefahr groß und daher der „Call to Action“ essentieller denn je -> „don´t be a mirrow, be a door!“

oder anders formuliert: „Spiegeln tut gut, doch bitte seien Sie nicht das Spiegelbild einer künstlichen digitalen Verkaufswelt! Denn der Kunde kommt wieder! Das ist gewiss!

Werden darum Sie wieder zum Bezugspunkt des Wertesystem des Kunden/ der Kundin! Motivieren Sie über Werte und fragen Sie nach, denn DAS kann die spiegelnde Displayoberfläche eines tablets oder smartphones nicht!

Reaktivieren Sie schon jetzt ihr positives Mindset, ihre Einstellung!

Denn die große Stärke des stationären Handels ist die Empathie – der Faktor Mensch!

Entwickeln Sie aus dieser Situation Steuerungskompetenz und nutzen diesen USP der Empathie, für sich, für Ihr Geschäft, für Ihr Handelsunternehmen.

EMPATHIE

Empathie ist die reife Form des authentischen Auftretens das nur lebendigen Personen, eben dem Menschen gelingt. Öffnen Sie mit diesem Schlüssel der ungeteilten Aufmerksamkeit dem Kunden/ der Kundin neue und doch vertraute Türen. Machen Sie sich bereit für einen Restart! Tragen sie bereits jetzt Ihr schönstes inneres Lächeln als Grundhaltung!

Denn nach was sehnt sich der Mensch im Korsett eng getakteter Zeitfenster geschnürt durch Ausgangssperren, Schnelltests, Einlassbeschränkungen, Abstandsmarkierungen, Plexiglasscheiben, Hygienehinweisen, Maskenpflichten und den neusten Apps wie LUCA und Co – nach was sehnt er sich da mehr als nach einem Fenster um Luft zu holen – um zu atmen!

Daher stellen sie sich schon jetzt vor ihm ein Fenster zu öffnen, noch besser eine Tür, wenn auch im übertragenen Sinne der herzlichen Menschlichkeit! Authentisch sein bedeutet seinen Filter sozialer Intelligenz einfühlsam und respektvoll ein- und anzusetzen. Es ist also nicht die Suche nach einem modischen Spiegel(bild) die die Kunden/ die Kundin in die Geschäfte treibt.

Es ist der Drang nach Zugehörigkeit, nach ungeteilter persönlicher Aufmerksamkeit, nach sozialer realer Interaktion – ohne Face-time, Zoom, Teams oder Skype…

Macht und Leistung stehen in dieser Triade der Grundbedürfnisse hier nun doch mal hinten an.
Diese Chance zu nutzen und den Kunden/die Kundin auf Augenhöhe zurück zu gewinnen ist (genau) jetzt gefragt! Schenken sie ihm/ Ihr wieder die Freude an analogen, realen Safaris des lebendigen gemeinsamen Handelns.

Geben Sie damit Ihrem Gegenüber das Gefühl „über LOS“ zu fahren und einen satten Hauptgewinn einzufahren, trotz der momentanen Einschränkungen von Meet-, Call- und Serve&Collect. Auch wenn die „social-distance“ Regeln uns viel abverlangen, so stellen sie bitte, weder heute noch in der Zukunft, das Spiegelbild des verunsicherten oder aufgebrachten Kunden dar.

at a mirrow you´ll only see yourself“!

Seien Sie kein Spiegel, lieber die Türe nach “Narnia“- eine Einkaufswelt die Wünsche und Träume wieder erfüllt!

Stellen Sie sich vor, der empathische Hauptgewinn im authentischen B to B zu sein mit dem der Kunde/ die Kundin auf dem aktuellen Monopolyfeld NICHT gerechnet hat. Nutzen Sie ihre emotionale Schubkraft und die des stationären Handels, schon jetzt –> proaktiv-kognitiv!

Spiegeln Sie dem Kunden eine Sehnsucht nach (modischen) Safari-Abenteuern und nicht nach verstaubten Märchenphantasien aus vergangener Zeit – durch Empathie 2.0.

Seien Sie dabei und öffnen Ihre Mindset-Türen ganz, ganz weit!

Seien Sie ein „Game Changer“!

Text & Grafik: Viktoria Anna Maria Fisel (Business Trainer & Coach RKB sales trainings)